20. November 2017

Steven Herrick: Wir beide wussten, es war was passiert

New York Subway
Subway in New York: Auf und davon.

Billy

haut von zu Hause ab. Er ist 16 Jahren alt und will endlich seinem Vater der trinkt und ihn schlägt entkommen. Billy kommt als Zug – Tramper in einer fremden Stadt an und nimmt einen alten ausrangierten Bahnwaggon als neues Zuhause in Besitz, in dem er von nun an wohnt.
Sein Nachbar ist Old Bill, ein alter Säufer, der mit einer traurigen Geschichte leben muss. Nach und nach werden die beiden Freunde.

Und dann gibt es ja da auch noch Caitlin. Sie arbeitet in dem Burgerrestaurant, in dem Billy sein Essen zusammensucht. Von Caitlin ist Billy bald fasziniert. und Caitlin….

Drei Menschen treffen aufeinander. Irgenwie entsteht Freundschaft. Es sind drei, die sich brauchen, weil sie an einem Punkt in ihrem Leben angekommen sind, wo es ohne jemand anderes, der genau richtig ist und genau zum richtigen Zeitpunkt da ist, nicht mehr weitergehen kann.

Die Geschichte von Billy, Old Bill und Caitlin berührt. Sie strahlt einen Zauber aus, der nicht künstlich ist, sondern in der Geschichte und in den Protagonisten klingt.

Zunächst verwirrt die sehr sachlich wirkende Sprache, in der die Geschichte(n) erzählt sind. Aber sie fasziniert auch. Die Eindrücke und Wirkungen, die jeder der drei Menschen erlebt, sind klar und nachvollziehbar. Die Geschichte bewirkt einen Sog, der es kaum erlaubt das Buch aus der Hand zu legen, wenn man sich an die außergewöhnliche Textsetzung gewöhnt hat.

Wir beide wussten,… steht auf der Empfehlungsliste „Die 7 besten Bücher für junge Leser“ August 2016, Jugendbuch des Monats.

Zu Recht!

 

 

Danke für das Leseexemplar an Thienemann – Esslinger und Netgalley

Steven Herrick

Wir beide wussten, es war was passiert

 ISBN: 978-3-522-20219-0

Thienemann – Esslinger Verlag

Über Klaus Daniel 150 Artikel

Aufgewachsen bin ich mit Karl May. Tom Sawyer war ein Held meiner Kindheit. In Onkel Toms Hütte wollte ich einmal leben. Mein Hund sollte Jerry heißen.
Ohne zu Lesen geht es nicht. Dabei ist kein Genre ausgeschlossen. Ich liebe Geschichten mit Happy End.

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