3. Juli 2020

Die unendliche Geschichte von Michael Ende

„…der Urheber dieses Tumults war ein kleiner dicker Junge“

Naja, eigentlich findet diese Geschichte nicht im Buchladen von Karl Konrad Koreander statt, jedoch….

Und ja, eigentlich weiß mancher schon jetzt auch ohne die Überschrift genug, um zu wissen, welche Geschichte ich meine.

„In der Unendlichen Geschichte war es wiederum so, dass ich bis zuletzt nicht wusste, wo der Ausgang von Phantasien ist. Das Buch sollte ja schon ein Jahr vorher herauskommen. Der Verleger hatte Drucktermine bestellt, das Papier lag schon da, und er rief immer an und fragte: Wann krieg ich es denn nun, und ich musste immer sagen: Du, ich kann’s Dir nicht geben, Bastian kommt nicht mehr zurück. Was soll ich machen? Ich muss warten, bis es soweit ist, bis die Figur aus sich heraus die Notwendigkeit erlebt, dass sie zurückkommen muss, und deswegen wurde es eben diese Odyssee,“

erzählte Michael Ende im Interview mit Klaus Seehafer, Anfang der 1980er Jahre. (Quelle: Wikipedia)

Wenn schon der Autor darauf warten muss, dass B. B. Bux einen Weg aus der Geschichte findet, ist es kein Wunder, dass viele Lesende sich in dieser Geschichte verloren haben und mit Mühe und Bedauern wieder aus ihr heraus in die Wirklichkeit zurückgekehrt sind.

Für mich ist die unendliche Geschichte das Exzellenzbeispiel für Geschichten, in denen es einem Außenseiter gelingt, durch Fantasie und mit Freundschaft dafür zu sorgen, dass die Dinge besser werden.

Michael Ende, Piper (ISBN: 9783492253482)

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Über Klaus Daniel 178 Artikel
Aufgewachsen bin ich mit Karl May. Tom Sawyer war ein Held meiner Kindheit. In Onkel Toms Hütte wollte ich einmal leben. Mein Hund sollte Jerry heißen. Ohne zu Lesen geht es nicht. Dabei ist kein Genre ausgeschlossen. Ich liebe Geschichten mit Happy End.