9. August 2020

Stephen King – Das Institut

Stephen King schreibt so viel und veröffentlich so oft, dass die Frage erlaubt sein muss, ob dies ohne Reibungsverlust möglich ist. Auch ich war skeptisch, als mir Steffi nach ihrem letzten Bücherei Bachmann Besuch gleich zwei neue King-Werke mitbrachte. „Das Institut“ sowie „Flug und Angst“ landeten auf meinem Schreibtisch. Ich mag Stephen King, doch da ich gerade erst „Schwarz“ gelesen hatte und beide Bücher sehr umfangreich sind, blieben sie dort auch erst mal liegen. Doch dann stolperte ich an einem verregneten Sonntag über die Kurzgeschichte „Frühlingserwachen“. Ich war so begeistert, dass ich beschloss in „Das Institut“ zu schauen.

Wenn ich in ein Buch von Stephen King reinlese, dann erwarte ich keine lange Vorrede und keine blumige Einleitung, sondern einen flotten Start. Und so ist es auch im Institut. Am Flughafen von Tampa in Florida steht Tim Jamieson und wartet auf seine Maschine nach New York. Er fliegt nicht nach New York, stattdessen landen Tim und der/die Leser*in in einem Road Trip, der in einer sehr kleinen Stadt names DuPray in South Carolina endet. Und eigentlich geht es auch erst mal gar nicht um Tim Jamieson, der über Umwege für die kleine Polizeistation des Ortes arbeiten darf. Eigentlich geht es um ein, nein um das Institut. In genau diesem erwacht Luke Ellis, ein 12 Jahre alter Junge eines Morgens. Am Vorabend war er wie gewohnt in seinem Elternhaus ins Bett gegangen, begleitet von der Sicherheit der Anwesenheit seiner Eltern. Nun ist plötzlich alles anders – und falsch.

Es entspinnt sich ein Abenteuer mit vielen unvorhersehbaren Wendungen. Und am Ende sind die Stadt DuPray und der ehemalige Nachtklopfer Tim Jamieson, der dereinst eben nicht nach New York geflogen ist, doch ganz schön wichtig…

 

Stephen King – Das Institut

Heyne

ISBN: 978-3-453-27337-8

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