17. Juni 2019

Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Nicht nur die Buchhandlung ist sonderbar..

Als Clay Jannon, Webdesigner, ohne Arbeit dasteht, bewirbt er sich  bei Mr. Penumbra in San Francisco. Clay übernimmt in der alten und vernachlässigt wirkenden Buchhandlung, die Tag und Nacht geöffnet hat, die Nachtschicht. Schon bald findet er heraus, dass nicht nur die die Buchhandlung sonderbar ist: Die drei Stockwerke hohe Regale beherbergen riesige Folianten mit Reihen aus Buchstaben, die keinen Sinn zu ergeben scheinen. Clay forscht und findet heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Mit Unterstützung von Kat, seiner Freundin und Neel, seinem ältesten Freund, sowie ihrer gemeinsamen Fähigkeiten als digital natives, machen sich Clay und seine Freunde daran, dieses Geheimnis zu lüften.

Ich dachte, dass es um einen Buchladen geht, weil das Buch so aufgemacht ist. Es geht aber um ein großes Rätsel, eine Geheime Gesellschaft und es scheint so, als werden die ewig gestrigen Nicht – Ebookreader – Leser und Internet und Google – Hasser vorgeführt.

Tatsächlich werden die Themen Freundschaft, Lesefreude und Weltoffenheit sehr intensiv in diese Geschichte eingewoben, was mir große Freude gemacht hat. Möglicherweise hätte Robin Sloan den einen oder anderen Markennamen seltener verwenden können, aber: im Original stammt das Buch aus 2012. Da waren Kindle und Apple hipper als heute 😉

 

Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Heyne Verlag

ISBN: 978-3-89667-480-7

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Über Klaus Daniel 174 Artikel
Aufgewachsen bin ich mit Karl May. Tom Sawyer war ein Held meiner Kindheit. In Onkel Toms Hütte wollte ich einmal leben. Mein Hund sollte Jerry heißen. Ohne zu Lesen geht es nicht. Dabei ist kein Genre ausgeschlossen. Ich liebe Geschichten mit Happy End.